Warum Avatare als pädagogische Agenten im Corporate E-Learning helfen?

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Sample Title 25.09.2021

Pädagogische Agenten sind Avatare, die Wissen und Inhalte vermitteln und Lernende im Lernprozess als Lehrkraft, Tutor/in, Ratgeber/in oder Experte/in anleiten und begleiten. Sie unterstützen das Lernen und werden deshalb vermehrt in multimedialen Lernumgebungen verwendet. Aufgrund ihrer Rolle sind sie meist anthropomorph gestaltet, verfügen also über ein menschenähnliches Erscheinungsbild sowie entsprechende menschliche Fähigkeiten wie Verhalten, Gestik und Mimik sowie natürlichsprachliche Ausdrucksweise in der Kommunikation. Wir zeigen auf, wie pädagogische Avatare im Corporate-E-Learning helfen können.

Die Face-to-Face Kommunikation ist die älteste und damit bewährteste Art der Menschen, untereinander zu kommunizieren. Laufendes wechselseitiges Feedback ermöglicht bessere Verständigung der Gesprächsbeteiligten untereinander und erhöht im Allgemeinen die Flexibilität der Kommunikation. Die Glaubwürdigkeit von Kommunikationspartnern kann im interaktiven Dialog gestärkt werden, was eine höhere Beeinflussungswirkung verspricht.

Damit hat diese Art der direkten Kommunikation auch für die Entwicklung von Lernstrategien eine große Bedeutung. Da die Vermittlung von Informationen auf direktem Weg stattfindet, können Botschaften einfacher und effizienter transportiert werden als durch andere Kommunikationskanäle. Nur bei persönlicher Kommunikation können verbale Äußerungen optimal von non-verbalen Signalen, wie Gestik, Mimik und Verhalten unterstützt werden. Diese können helfen, Missverständnisse zwischen den Gesprächsbeteiligten direkt aufzuklären.

Mithilfe von pädagogischen Avataren können diese Anforderungen erfüllt werden, um E-Learning digital menschlich zu gestalten. Im Vergleich zu herkömmlichen Schulungsformen bieten Avatare weitere zusätzliche Vorteile, die diese Umsetzung unterstützen:

  • Interaktive Demonstration

Durch eine recht freie Bewegung des virtuellen Trainers kann der Lernende diesem einfach folgen. Der Lehrstoff kann anschaulich präsentiert werden, verbal mit Sprache dargestellt und bildlich untermauert werden. Die Arbeitsabläufe und die Wissensvermittlung sind leichter nachvollziehbar.

  • Navigation, Führung

Anders als bei Filmen ist der Nutzende frei in der Navigation. Zusätzlich zeigt der virtuelle Trainer die Lernwelt und kann den Lernenden frei herumführen. Gekoppelt mit anderen 3D Elementen (z. B. Räume oder Maschinen) ist die Wiedererkennung hoch und Erklärungen können vom 3D-Raum leicht auf die Wirklichkeit übertragen werden.

  • Blick und Gestik zur Aufmerksamkeitslenkung

Bei der Präsentation des Lernstoffes kann der virtuelle Trainer zusätzlich besondere Gesten nutzen, um die Aufmerksamkeit auf besondere Abläufe zu lenken. Gleiches ist denkbar, wenn es um Verfolgung von Objekten oder weiteren virtuellen Darstellenden geht.

  • Nonverbale Rückmeldung

Der virtuelle Trainer kann mit den Lernenden einen multimedialen Dialog führen. So kann nach Eingabe von Ergebnissen auch die Bestätigung des Ergebnisses mit einem Kopfschütteln bei nicht zufriedenstellender Leistung unterstützt werden. Diese unauffälligen Signale lenken den Lernenden im Gegensatz zu verbalen Äußerungen kaum ab. Zudem kann körperliches Feedback eine größere Nachwirkung haben, da es Aussagen des Avatars Nachdruck verleiht.

  • Signale im Gespräch

Durch Mimik und Gestik gestaltet der Avatar eine Unterhaltung lebhafter und ermöglicht ein besseres Verständnis der Gesprächsbeteiligten untereinander. Zwinkern, Bewegungen der Augenbrauen, Nicken, Kopfschütteln, Augenkontakt etc. helfen Situationen besser zu bewerten. Ein virtueller Trainer kann durch diese Signale non-verbales Feedback geben.

  • Emotionen fördern und hervorrufen

Bereits heute sind Betonungen von Wörtern in der synthetischen Sprachausgabe möglich. Durch unterschiedliche Tonlagen oder Pausen können Emotionen bei Nutzenden hervorgerufen werden. Der virtuelle Trainer wird dadurch als Persönlichkeit wahrgenommen, die abwechslungsreiche Interaktionen bietet und lebendig wirkt. Diese „kommunikativen Agenten“ tragen so zum Lernerfolg und der Motivation bei.

  • Anwendbare pädagogische Interaktionen

Pädagogische Agenten müssen außerdem in der Lage sein, verschiedene Funktionen gleichzeitig auszuführen. Echtzeit-basierte Generierung von Abhandlungen, z. B. beim Ablauf von Fragen und Folgepräsentationen erfordern deshalb ein ausgereiftes technisches System, um Fragen zu generieren, Prozesse zu speichern und Abläufe zu steuern. Anders als bei statischen vorproduzierten Abläufen lassen sich solche Darstellungen über Virtual Trainer einfach und schnell umsetzen.

 

Pädagogische Agenten oder Avatare unterstützen vielseitig und zielen final auf eine multimodale Kommunikation in Lernwelten ab. Wichtig allerdings bleibt, dass sie nicht nur animieren und unterhalten, um Wissen zu vermitteln, sondern dieses auch glaubwürdig in der Lernumgebung transportieren. Hierzu sind technische Systeme erforderlich, die verschiedene Aspekte umsetzbar machen. Virtual Trainer stellt eine 3D Plattform mit kreativen Autorenwerkzeugen für Web-based Training (WBT) und liefert ein hohes Potenzial in der Umsetzung. Corporate E-Learning wird zu einem attraktiven Tool.

 

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