Barrierefreies Lernen – Von Mehrsprachigkeit bis Gebärdensprache

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Der schnelllebige Wandel der digitalen Kommunikation und Weiterbildung bringt viele Perspektiven und Innovationen mit sich, die idealerweise auf kommunikativer Ebene alle Menschen erreichen sollten. Weltweit werden laut Max-Planck-Institut zwischen 6.500 und 7.000 verschiedene Sprachen gesprochen. Hinzu kommen Personen mit Leseschwäche, die Texte in Leichter Sprache benötigen, Sehbehinderte, die auditive Inhalte brauchen, Gehörlose, für die Textsprache oftmals eine Fremdsprache ist, sowie weitere zu integrierende Personenkreise. Digitale Barrierefreiheit gewinnt in der globalisierten Welt – wie auch gesetzliche Bestimmungen zeigen – zunehmend an Relevanz, weshalb auch im eLearning Inhalte über jegliche ‚Fremdsprachen‘ hinweg dynamisch für alle Lernenden präsentiert werden sollten.

 

1) Mehrsprachigkeit

Damit Schulungsinhalte bei allen Lernenden ankommen, ist es wichtig, dass behandelte Themen von allen Teilnehmenden verstanden werden. Für ein optimales Verständnis ist es sinnvoll, Inhalte in den jeweiligen Muttersprachen zu vermitteln, das heißt die originalen Lernmodule in alle im Unternehmen beziehungsweise von den Mitarbeitenden gesprochenen Sprachen zu übersetzen. Um daraus keinen langwierigen, aufwendigen, zeit- und kostenintensiven Prozess zu machen empfehlen sich eLearning Einheiten, die sich schnell und einfach per Knopfdruck in mehrere Sprachen übersetzen lassen. Diese Mehrsprachigkeit mit einem Klick ermöglicht einen besseren und leichteren Zugang zu relevantem Wissen, wobei sowohl schriftliche als auch verbale Textpassagen umgewandelt werden und damit das Lernerlebnis in jeder Sprache gleichermaßen erhalten bleibt. Bei Lernplattformen und Autorenwerkzeugen sollte demnach unbedingt auf die Möglichkeit zur Multilingualität geachtet werden. Dabei können auch Funktionen wie der Import und Export von Texten in Listenform hilfreich sein. Mitarbeitende werden sich in ihrer Muttersprache persönlicher angesprochen fühlen, wodurch beim online Lernen zusätzlicher Komfort geschaffen wird und Verständnis-Barrieren abgebaut werden.

2) Sprachausgabe, Leichte Sprache, Gebärdensprache und mehr

Wie kann man Inhalte barrierefrei vermitteln und verhindern, dass Menschen mit Handicap beim (digitalen) Lernen außen vor bleiben? Nachfolgend zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und zur Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) setzt das vom Bundestag verabschiedete Barrierefreiheitsgesetz (BFG) bzw. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) eine EU-Richtlinie zum Abbau von Hürden beim Zugang zu Informationen und Kommunikation um. Mit dem Ziel alltägliche digitale Anwendungen via Computer, Tablet, Smartphone, Geld- oder Ticketautomaten barrierefrei nutzbar zu machen, müssen Unternehmen und Behörden dementsprechend eine digitale Infrastruktur ohne Hürden zur Verfügung stellen. Wie bei den verschiedenen gesprochenen Sprachen gilt es auch hier in der digitalen Weiterbildung Kommunikationsbarrieren zu reduzieren. Verfügen Lernumgebungen über Sprachausgabe oder sogar über virtuelle Assistenten, die sprechen können, dann können Inhalte sowohl in leichter Sprache für Personen mit Leseschwäche bzw. auditiv für Sehbehinderte formuliert werden. Anstelle von auditiven Reizen für Sehbeeinträchtigte geht es um visuelle Darstellungen für Gehörlose und Schwerhörige, wovon viele auf Gebärdensprach-Dolmetscher angewiesen sind. Zwar können Gehörlose das Gesprochene vom Mund ablesen, doch dieses Lippenlesen ist extrem anstrengend und führt oft zu Missverständnissen. Demnach ist es hinsichtlich eines barrierefreien eLearning sinnvoll, bei Lernplattformen und Autorenwerkzeugen nicht nur auf die Option zur Mehrsprachigkeit beziehungsweise zum automatischen Übersetzen zu achten, sondern auch auf die Möglichkeit, Texte natürlich-sprachlich sowie in Gebärden abbilden zu lassen. Während sprechende Avatare längst die digitale Integration diverser Personenkreise ermöglichen, ist ein Beispiel für ein Gebärdensprach-Projekt AVASAG, ein Avatar-basierter Sprachassistent zur automatisierten Gebärdenübersetzung, der mithilfe einer innovativen Gebärdenanimations-Methode sehr genau Gebärdenelemente über einen 3D-Avatar abbildet. Um Missverständnisse zu vermeiden und Verständnis- beziehungsweise Kommunikationsbarrieren abzubauen, sollen Texte automatisch in Gebärdensprache übersetzt werden, wodurch Gehörlose besser an der digitalen Gesellschaft und Weiterbildung teilhaben können.

 

Mit Virtual Trainer lassen sich Lernmodule automatisch mit einem Klick in über 30 Sprachen übersetzen. Um digitale Barrierefreiheit in der Kommunikation und Weiterbildung voranzutreiben, arbeitet Virtual Trainer stets an neuen Entwicklungen, um Innovationen wie die automatisierte Gebärdenübersetzung zu integrieren. Sprechen Sie Ihre Mitarbeitenden barrierefrei in ihren Muttersprachen an!

 

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